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Anti-Bio-Kampagne: Ist Bio jetzt gesünder oder nicht? Was stimmt wirklich?

Anti-Bio-Kampagne: Ist Bio jetzt gesünder oder nicht ?

Zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=ZK40yovhrlU

Es gibt heutzutage viele Menschen, die nicht zu Biolebensmitteln greifen „da sie ja sowieso nicht gesünder sind“ im Vergleich zu den herkömmlichen Produkten.Wenn man genau diese Menschen fragt, wie sie auf so einen Gedanken kommen antworten sie jene Frage mit :“Ja die Presse behauptet das.“

Da wären wir schon mitten im Thema :D
Eine der größten Bio-Studien ist jene aus Stanford. In dieser wurden über 240 Forschungsergebnisse im Vergleich zwischen Bio und Nichtbio analysiert.

Ergebnisse der Stanford- Studie:

  • begrenzte gesundheitliche Vorteile von Bioprodukten
  • Risikominderung von Antibiotika-resistenten Keimen nur 30% (bei Bioprodukten)
  • Bioprodukte enthalten nicht unbedingt bessere Nährwerte (und mehr Vitamine)
  • deutliche Unterschiede fand man nur beim Anteil des Phosphors

Zusammenfassend gibt es also kaum Unterschiede laut der Stanford-Studie

Was man sich eventuell mit dieser Studie erhoffte:
→ Weniger Widerstand zum Thema Gentechnik.

Denn wieso sollte man denn die teueren Bioprodukte kaufen, wenn die Qualität sowieso gleich is wie bei gentechnisch-behandelten Produkten?

Wer finanzierte die Stanford-Studie?

Die Finanzierungsquelle der Stanford-Analyse wird entweder als „nicht vorhanden“ oder als „private Geldgeber“ bezeichnet.
ERNSTHAFT?
So werteten Forscher und Wissenschaftler quasi umsonst 200 Studien aus !? NUR um damit dann Bioprodukte ins schlechte Licht zu rücken, oder wie kann man das verstehen?

Wer hat also überhaupt Interesse daran, solche Fehlinformationen in die Welt zu setzen?

Stanford ist eine der reichsten Universitäten der Welt, die teilweise für gewisse Kampagnen bis zu 6,2 Milliarden Dollar an Spenden bekommen.
Das „Freeman Spogli Institute for International Studies at Stanford University (FSI)“ und dazugehörendes „Center for Health Policy“ haben die Bio-Studie mit durchgeführt und finanziert. Die „Bill & Melinda Gates-Stiftung“ wiederum setzt sich stark für konventionelle Landwirtschaft und Gentechnik ein und unterstützt ebenso den weltgrößten Getreidehändler „Cargill“. (Auch Großimporteur von Futtersoja und Palmöl).
Es sind also wie immer (ohne auf Details einzugehen :D) die Großunternehmer, die riesen Konzerne, die ihre Finger dabei im Spiel haben.
Mehr darüber erfährt ihr → hier

Es gibt unzählige Gegenargumente bezüglich dieser Stanford-Studie. Sie ist also wirklich mit Bedacht und sehr fragwürdig zu behandeln !
Laut dem „Forschungsinstitut für biologischen Anbau (FiBL)“ handelt es sich bei der Stanford-Studie

„um eine wenig sorgfältige Arbeit mit oberflächlicher, zum Teil nicht nachvollziehbarer Interpretation von Ergebnissen handelt, die zudem auch häufig ein grundlegendes Verständnis für relevante systemische Zusammenhänge vermissen lässt.“

Was zählt jetzt wirklich?

BIO AUSTRIA“ hat in Zusammenarbeit mit dem Lebensministerium eine Wissensbroschüre erstellt, in der sie anschaulich die Vorteile zusammengetragen haben:

  • Bis zu 50 % mehr sekundäre Pflanzenstoffe
  • Bis zu 30 % mehr Vitamin C
  • Bis zu 15 % mehr lebenswichtige Aminosäuren
  • Mehr Mineralstoffe und Spurenelemente
  • Besseres Fettsäuremuster
  • Mehr probiotische Bakterien

Weitere Vorteile hab‘ ich selbst zusammengetragen HIER :D

Es gibt Unmengen an Forschungen, die wahrlich feststellen, dass Bio wirklich gesünder und besser für den eigenen Körper ist (ganz davon abgesehen, dass die Biobauern ja mit einer offeneren, positiveren und lebensfroheren mentalen Einstellung ihren Biohof bewirtschaften ;) ).

Da ein Großteil Menschheit jedoch selbst kaum Nachforschungen betreibt und größtenteils das glaubt, was man ihnen durch jegliche Zeitungsartikel und Schlagzeilen aufdrängt, ist die Anti-Bio Kampagne immer noch am arbeiten (und wird dies leider noch eine Weile tun)

Genau so fasste auch Mark Smallwood, Leiter des Rodale Institutes in einem Interview mit der Huffington Post die Lage zusammen:

Wenn wir die Welt die nächsten 50 Jahre ernähren möchten, dann können wir das sehr gut mit der konventionellen Landwirtschaft tun. Wenn wir die Welt aber die nächsten 1.500 Jahre ernähren möchten, dann sollten wir uns besser auf die biologische Landwirtschaft besinnen.


Meine ganzen Quellen:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/bio-lebensmittel-ia.html

http://www.ende-der-maerchenstunde.de/index.php?/archives/157-Stanford-Anti-Bio-Studie-Propaganda-fuer-Agro-Konzerne.html

http://www.bio-austria.at/bundeslaender/vorarlberg/konsumenten/aktuell/vorarlberg__24

http://www.fibl.org/de/themen/lebensmittelqualitaet-sicherheit/fibl-stellungnahmen-lebensmittelqualitaet/stanford-studie.html

http://konsumpf.de/?p=14310

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